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Am Anfang jeder guten Geschichte steht eine 1a-Idee.

Die Idee für zahneins wird im Jahr 2015 geboren: Dank einer Gesetzesänderung wird es möglich, einen ambulanten Verbund im Bereich der Zahnmedizin aufzubauen. Was in anderen Ländern längst erfolgreiche Praxis ist, wird nun auch in Deutschland Realität. Dr. Daniel Wichels – damals CEO bei der Allianz in Kanada – packt seine Koffer, um in Hamburg mit seinem Bruder Dr. med. Reinhard Wichels ein Konzept für eine innovative Zahnarztgruppe zu entwickeln, die eine Neustrukturierung des deutschen Dentalmarkts einläutet.

Gut fünf Jahre später hat sich die zahneins-Idee in ganz Deutschland etabliert – mit über 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 80 Standorten. Das ist erst der Anfang einer Erfolgsstory, die für eine flächendeckende zahnärztliche Versorgung auf hohem Qualitätsniveau steht – heute, morgen und für eine langfristig sichere Zukunft der Praxen und Patienten.

Piekser
Spiegel

(Zahn)Lücken schließen

Auf einen Kaffee mit Dr. Daniel Wichels.

Der deutsche Dentalmarkt befindet sich in einem rasanten Wandel: Daniel Wichels, Gründer und CEO von zahneins, erzählt in einem Chat-Interview, wie sein Praxisverbund diesen Wandel mitgestaltet und wie die Zahnarztpraxis von morgen aussehen wird.

Klemmbrett

Was war Ihre Motivation, zahneins zu gründen?

An Weihnachten 2015, damals habe ich noch in Kanada gearbeitet, war ich über die Feiertage mit der Familie „zu Hause“. Mein Bruder ist Arzt und wir haben viel über den deutschen Gesundheitsmarkt diskutiert. Dabei fiel unser Blick auch auf die Nachfolgeproblematik und die künftige zahnmedizinische Versorgungslücke in Deutschland: Viele Praxen finden heute keine Nachfolger mehr. Die Versorgung und Arbeitsplätze sind bedroht – diese Herausforderung hat mich gereizt, zurück nach Hamburg zu gehen, um dort die zahneins-Familie zu gründen.

Dr. Daniel Wichels (Geschäftsführer / CEO)

Was macht zahneins so besonders?

Die Menschen – und der Service, den wir unseren Partnerpraxen bieten:
Gemeinsam gehen wir lösungsorientierte Nachfolge- und Wachstumsprojekte an und kümmern uns außerdem um die Organisation, die Mitarbeiter, das Marketing und eine moderne Ausstattung der Praxen. Wir sorgen für ein großes Portfolio an Dienstleistungen, die unsere Partner-Zahnärzte abfragen können. Die Idee ist, dass sich unsere Zahnmediziner nur noch um eins kümmern müssen: ihre Patienten. Und die bekommen nun viel mehr Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt.

Was ist Ihre Vision?

Den deutschen Dentalmarkt fit für die Zukunft und für alle verfügbar zu machen – auch in strukturschwachen Gebieten und in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie: mit Praxen, die von jungen, gut ausgebildeten Zahnmedizinern geführt werden und mit modernster Technik arbeiten – für eine qualitativ hochwertige Versorgung nach modernsten medizinischen Standards. Und mit Praxen, in denen Menschlichkeit und Zeit für die Patienten großgeschrieben werden. So sieht unsere Zahnarztpraxis der Zukunft aus.

Und wie möchten Sie dieses Ziel erreichen?

Im Bereich Digitalisierung herrscht derzeit noch ein hoher Investitions- und Nachholbedarf, den zahneins in der Dentalbranche vorantreiben möchte. Auch darüber hinaus wollen wir die Zahnarztpraxen professionalisieren. Sie sollen möglichst anpassungsfähig sein und auch in besonders kritischen Situationen auf hohem Niveau handlungsfähig bleiben. Indem wir uns für flexible Arbeitszeitmodelle, praxisübergreifende Kooperationen und nachhaltige Fort- und Weiterbildung einsetzen, können unsere Partner-Praxen zudem attraktive, zukunftsträchtige Arbeitsplätze mit vielen Karrieremöglichkeiten schaffen. In all diesen Schritten begleitet zahneins seine Zahnarztpraxen als starker und verlässlicher Partner.

Kaffee

Die zahneins-Story.

2015

Eine einzigartige Idee wird geboren! Das neue GKV-Versorgungsstärkungsgesetz bietet den Brüdern Dr. med. Reinhard Wichels und Dr. Daniel Wichels die einmalige Chance, etwas Außergewöhnliches aufzubauen: den ersten ambulanten Verbund in der deutschen Zahnmedizin.

2016

Daniel Wichels kündigt seine Position als CEO bei der Allianz in Kanada, packt Kind und Kegel ein und lässt gemeinsam mit seinem Bruder am Hamburger Esszimmertisch die Idee zur Realität werden.

Es folgt ein Jahr der Planung, der Gespräche und Vernetzung, aber auch des Gegenwindes und der Ablehnung seitens der Standesvertretung und Politik – und dennoch: zahneins hält zuversichtlich an ihrem Vorhaben fest.

2017

Die Nr. 1 von zahneins ist da: Mit den Zahnärzten Chris Gau, Klaus Ebrecht und Frank Häring der Zahnheimat Esens können die ersten Partner für das Konzept gewonnen werden. Der erste Mitarbeiter wiederum ist Philipp Kuhn-Régnier, heute Geschäftsführer und Leiter der Unternehmensentwicklung. Der Durchbruch ist geschafft.

2018

zahneins zeigt Biss: Während im Juni noch zehn Standorte in Deutschland zur zahneins-Familie gehören, verdoppelt sich die Zahl bis Ende des Jahres auf 20. Parallel gründet zahneins den Bundesverband nachhaltiger Zahnheilkunde (BNZK). Die Agenda: eine nachhaltige zahnärztliche Versorgung auch auf dem Land, die Verbesserung von Arbeitsbedingungen und eine moderne und zukunftsorientierte Ausrichtung der Praxen von morgen.

2019

zahneins legt noch einen Zahn zu: Bei der ersten Jahrestagung im Januar in der Elbphilharmonie kommen die Partnerpraxen und zahneins-Ansprechpartner zusammen.
Gemeinsam wird geplant, entwickelt und die Zukunft der Zahnmedizin gestaltet.
Bis September erhöht sich die Zahl der Standorte auf 30 und mit PAI Partners tritt ein neuer Partner für Digitalisierung, Modernisierung und Entwicklung des Verbundes an die Seite von zahneins.

2020

Trotz globaler Pandemie wächst zahneins weiter: Im September gehören bereits 40 Standorte dem Verbund an. Währenddessen treiben die Mitarbeiter der Hamburger Zentrale die Entwicklung aus dem Homeoffice weiter voran. Die Umstellung auf digitale Workflows ist ein Gewinn – sie sorgt für mehr Flexibilität,
Produktivität und Zufriedenheit.
Daniel Wichels stellt fest: „In jeder Krise liegen auch Chancen: zahneins ist jetzt digital.

2021 und danach

Was die Zukunft bringt?
Mehr dazu in nicht allzu ferner Zukunft.

Die eins bei zahneins

Und was sagt
„Die eins von zahneins?“:

Der erste Mitarbeiter: Philipp H. Kuhn-Régnier

„Als ich 2017 zu zahneins in Hamburg stieß, hatte ich kurz zuvor mein Start-up Sagarank im Bildungsbereich geschlossen, um als allererster Mitarbeiter das Unternehmen mitaufzubauen. Überzeugt hat mich damals wie heute, dass durch unser Handeln nicht nur ein erfolgreicher, nachhaltiger Spitzen-Dental-Verbund entsteht. Vielmehr sind wir ein starker Partner an der Seite der Zahnärzte und Patienten, der die Versorgungssituation insbesondere im ländlichen Raum stabilisieren bzw. verbessern will. Damit generieren wir in meinen Augen einen wesentlichen gesellschaftlichen Mehrwert. Und haben schon viel erreicht: Seit 2016 sind wir kontinuierlich gewachsen und versorgen als größter privater Träger in der Zahnmedizin deutschlandweit mittlerweile 200.000 Patienten. Als Geschäftsführer und Leiter Unternehmensentwicklung von zahneins freue ich mich jeden Tag, mit unserem Team, Partnern und Gleichgesinnten weiter zu wachsen und die deutsche Zahnmedizin zukunftssicher zu gestalten.“

Die erste Praxis: Zahnheimat

Zu den ersten Dingen, die zahneins und Zahnheimat von Beginn an verbunden haben, zählt – neben dem „Zahn“ im Namen – eine Überzeugung: dass die Versorgung in ländlichen Gebieten nur mithilfe eines größeren Trägers gesichert werden kann. Als sich die Gründer der Zahnheimat Christopher Gau, Klaus Ebrecht und Frank Häring und zahneins-Geschäftsführer Daniel Wichels 2016 kennenlernten, mussten im näheren Umfeld von Esens eine Reihe von Zahnarztpraxen aus Altersgründen schließen. Für die Bewohner der umliegenden Dörfer bedeutete das eine wesentlich längere Fahrzeit zum nächsten Zahnarzt. Die Praxis in Esens geriet bald an ihre Kapazitätsgrenzen, was zur Belastung für die Gründer und ihr Team wurde.

Dann fiel die Entscheidung: Zahnheimat wurde Mitte 2017 die erste Partner-Praxis von zahneins. Mit seiner Unterstützung sanierten die Praxisgründer drei Standorte in der Umgebung und machten sie wieder auf, um so die Versorgung im Landkreis Ostfriesland sicherzustellen. Die Geburtsstunde des heute größten Praxisverbunds und der Beginn einer Erfolgsstory.

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